Denali 2008

Die Route
Die Route
Denali, "Der Große"
Denali, "Der Große"

Denali, Der Plan

Der schlimmste Berg der Welt

Der vierte Berg unserer Seven Summit Serie ist der Denali oder auch Mount McKinley genannt. Mit 6194m ist er der höchste Berg Nordamerikas. Da es an diesem Berg häufig sehr starke Stürme und unvorhergesehene Schlechtwetterphasen gibt, müssen wir mit ungefähr 25 Tagen für die Besteigung rechnen. Daher werden wir diesmal auf eine tagelange Biketour verzichten und statt dessen mit dem Flieger zum Berg gelangen.

Der Weg

Der Südgipfel des Mount McKinley in Alaska ist mit seinen 6.194 Metern bzw. 20.320 feet die höchste Erhebung des nordamerikanischen Kontinents. Freistehend ragt er aus den Niederungen der Tundra empor und übertrifft dabei an Höhe alle umliegenden Berge. Außer seinem unmittelbaren Nachbarn, dem 5.303 Meter hohen Mount Foraker, erreichen die meisten Gipfel der Alaska Range mit wenigen Ausnahmen keine 4.000 Meter.

Auch steht an keinem anderen Ort der Welt ein Berg von der Größe des McKinley so weit im Norden, gerade noch vor dem Polarkreis.

Die Route

Kein Wunder, daß dieses gewaltige Bergmassiv Wetter, Klima und Vegetation in seiner unmittelbaren Umgebung maßgeblich beeinflußt. Den Niederschlagsmengen entsprechend, befinden sich auch die größten Gletscher an seiner Südseite. Der längste unter ihnen ist mit 73 Kilometern der Kahiltna-Gletscher, über den auch die Aufstiegsroute zum Gipfel des McKinley führt. Aus alpinistischer Sicht also ein erstrebenswertes Ziel für jeden Bergsteiger.
Der Denali (so wird er von den Athabasken-Indianern Alaskas genannt, was in unsere Sprache übersetzt etwa „Der Große“ bedeutet) gilt aufgrund seiner großen Höhe und subpolaren Lage auch als der kälteste Berg der Welt. Hinsichtlich der dort auftretenden Temperaturen (unter Normalbedingungen in den Sommermonaten Mai und Juni herrschen oberhalb von 4.000 Meter Höhe 5 Durchschnittswerte von minus 25 bis minus 30 Grad Celsius) ist er nur noch mit den Bergen Patagoniens und der Antarktis vergleichbar.

Doch mit Extremwerten von über 40 Grad minus muß im Sommer ebenfalls gerechnet werden. Zudem ist er durch seine nördliche Lage und der Nähe zur Beringsee häufigen und teils dramatischen Wetterwechseln, verbunden mit extremen Windgeschwindigkeiten, ausgesetzt. Auch gibt die absolute Höhe des McKinley allein nur wenig Auskunft darüber, auf welche tatsächlichen Verhältnisse man am Berg trifft. Da nämlich die Erdatmosphäre in Polnähe dünner ist als im Äquatorialbereich, ist auch der Luftdruck und der Sauerstoffpartialdruck wesentlich niedriger als an gleich hohen Bergen in anderen Regionen. Die Folge: In Gipfelnähe des Denali herrschen Luftverhältnisse, wie man sie beispielsweise im Himalaja erst in über 7.000 Meter Höhe antrifft.

 

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